Die Krise als Chance sehen: Konjunkturprogramme beleben auch die SHK-Branche

Die Welt wird derzeit von der größten Konjunkturkrise seit dem zweiten Weltkrieg erschüttert – mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die unterschiedlichen Branchen. Die Bundesregierung hat reagiert und auch die SHK-Branche wird von den Konjunkturpaketen profitieren. Zwar nicht durch eine Abwrackprämie für alte Heizungen und alte Bäder aber mit verschiedenen Förderprogrammen auf andere Weise.

Zum einen im Rahmen der Förderprogramme für energieeffizientes Bauen, das von der Regierungskoalition schon seit geraumer Zeit unterstützt wird. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird mit 1,5 Mrd. Euro gefördert und läuft ab dem 1. April weiter. Gefördert werden vor allem öffentliche Gebäude, Schulen, Kindertagesstätten, Gebäude der Kinder- und Jugendarbeit usw.

Zum anderen werden ab dem 1. April zwei weitere Programme starten, die den Bereich „Sanierungen von Altbauten“ umfassen. Dabei ist gerade das Programm mit dem Namen „altersgerecht Umbauen“ eine Chance für Handwerker, Planer und Architekten, ihre Leistungen anzubieten. Der Umbau von konventionellen Duschlösungen zu barrierefreien, bodenebenen Lösungen ist dabei nur eine Möglichkeit, um den Sanierungsstau in Altbauten zu beheben.

Die dritte Fördermöglichkeit, die die SHK-Branche betrifft, wird indirekt durch die staatseigene KfW-Förderbank unterstützt. Das Programm „Sozial investieren – Energetische Gebäudesanierung“ wendet sich an gemeinnützige Organisationen und Kirchen, die Schulen, Sporthallen, Kindertagesstätten, etc. energetisch sanieren möchten. Dabei werden für die Jahre 2009/2010 rund 300 Mio. Euro für zinsverbilligte Kredite bereitgestellt.


Information für Sie und Ihre Kunden

Für Sie als Installateur und Planer bergen diese Konjunkturprogramme die Möglichkeit neuer Absatzchancen. Vorausgesetzt, Ihre Kunden wissen über die Möglichkeit der Finanzierungsunterstützung Bescheid – sei es durch die KfW-Bank oder direkt über Anträge bei den entsprechenden Behörden. Falls Sie sich als Badspeziallist zunächst nicht durch die energetischen Sanierungen angesprochen fühlen, dürfen Sie nicht vergessen, dass bei grundlegenden Sanierungen auch über Installationen im Badbereich nachgedacht wird. Hier gilt es, sich und Ihre Kundschaft rechtzeitig zu informieren, auch bei öffentlichen Bauausschreibungen.


Handwerkerrechnungen leichter absetzbar

Ein Rahmen des Konjunkturpakets 1, sind Handwerkerleistungen ab dem 1.1.2009 noch besser absetzbar. Dies gilt für Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten an privaten Wohnhäusern. Dabei wurde der Steuerbonus auf 20 Prozent (aus 6000 Euro = 1200 Euro) verdoppelt. Auch über diese Möglichkeit sollten Sie Ihre Kunden informieren. Ein gutes Argument für Sie als Installateur, wenn am Ende der Diskussion wieder einmal ein Kunde sagt: „Wir würden ja gerne, aber wer soll das denn bezahlen“.

Sehen Sie die Krise als Chance, wir unterstützen Sie dabei!


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