Automatische Fettschichtdickenmessung bei Fettabscheideranlagen

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Die DIN EN 1825-2 schreibt die mindestens monatliche Entleerung von Fettabscheideranlagen vor
– unabhängig von der tatsächlichen Fettschichtdicke.
Doch: In Absprache mit den Behörden sind auch abweichende Entleerungszyklen möglich.
Falls der geringere Fett- und Schlammanfall nachgewiesen werden kann.
Beispielsweise mit dem praktischen Fettschichtdickenmessgerät von ACO Haustechnik.

Fettschichtdickenmessgerät
Leuchtdioden zeigen an, ob Wasser, Fett oder Luft in Kontakt mit dem Sensorkopf stehen (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Für die Entleerung von Fettabscheideranlagen gelten festgelegte Intervalle: gemäß DIN EN 1825-2 ist der Inhalt eines Fettabscheiders mindestens monatlich, vorzugsweise zweiwöchentlich, zu entsorgen..

In Abstimmung mit der zuständigen Behörde können unter bestimmten Voraussetzungen jedoch auch abweichende Entleerungszyklen gewählt werden – vorausgesetzt, der Betreiber kann den geringen Fett- und Schlammanfall nachweisen. Fettabscheider könnenzur optischen Kontrolle der Fettschicht mit Schaugläsern ausgestattet werden., jedoch ist eine kontinuierliche Erfassung und Auswertungder Fettschichtdicke zu diesem Zweck wünschenswert.Die perfekte Lösung hierfür ist das Fettschichtdickenmessgerät von ACO Haustechnik.

Das Messgerät – bestehend aus Sensorkopf, Sensorträger sowie einer Auswerteeinheit mit Visualisierung des Messergebnisses – erfasst am Sensorkopf mithilfe unterschiedlich angeordneter Elektroden die Differenz der Leitfähigkeit von Wasser, Fett und Luft. So werden die Grenzschichten zwischen der Wasserphase und der aufschwimmenden Fettschicht sowie der Fettschicht zurumgebenden Luft ermittelt. Die unterschiedlichen Niveaus werden anschließend im Auswertegerät gemäß der Fettabscheidernenngröße in die entsprechende Fettschichtdicke umgerechnet.
Das Messgerät wird stets von oben in den Abscheider eingebaut und taucht durch die Fettschicht in den Abscheiderinhalt ein. Für den Einsatz in unterschiedlichen Fettabscheidertypen kann der Sondenträger mit einer flexiblen Verschraubung einfach höhenjustiert werden. Zur Erleichterung der Montage sind entsprechende Markierungen vorhanden. Die Geruchsdichtheit wird durch die Verschraubung ebenfalls gewährleistet. Für den Einsatz bei unterschiedlich aushärtenden Fetten verfügt der Sensorkopf über eine integrierte Heizung die das Medium in geringem Abstand um die Sensoren verflüssigt.

Das Messergebnis wird am Auswertegerät direkt angezeigt. Unterschieden wird mittels verschiedener Leuchtdioden, die anzeigen, ob Fett, Wasser oder Luft in Kontakt mit dem Sensorkopf stehen. Die LEDs leuchten entsprechend grün, rot oder sind deaktiviert. Selbstverständlich sind auch Tasten zur Funktionskontrollevorhanden.

Werkmäßig sind Warnmeldungen bei Erreichen von 50 und 80 Prozent der Fettspeichermenge konfiguriert. Zur Kontrolle und Aufzeichnung der Messergebnisse kann das Auswertegerät mit der Gebäudeleittechnik (GLT/ZLT) gekoppelt werden. So sind eine Kontrolle und ein Nachweis der Fettschichthöhe ohne permanente Anwesenheit am Aufstellort des Fettabscheiders möglich. Ergänzend kann das Messgerät je nach Bedarf an die Leitfähigkeit des Abwassers und des Fettes angepasst werden. So ist ein universeller Einsatz bei nahezu allen Fettabscheidertypen und verschiedensten Einsatzbedingungen möglich.



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